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Penetrationstest für KMU & Webanwendungen (OWASP)

Autorisierte technische Sicherheitsprüfung für Webanwendungen, REST-APIs, WordPress-Systeme und KI-gestützte Workflows. Manuell verifizierte Evidenz statt ungeprüfter Scanner-Reports — kontrolliert, reproduzierbar und risikoarm abgestimmt.

Prüfungsbereiche & Angriffsflächen

Wir prüfen gezielt dort, wo tatsächliche Angriffsflächen für Webanwendungen und verbundene Schnittstellen entstehen:

  • Webanwendungen & Portale: Authentifizierungsabläufe, Session-Management, Berechtigungstrennung, Einfallstore für Injection- und Manipulationstechniken.
  • REST- & Web-APIs: Schnittstellensicherheit, fehlerhafte Autorisierung auf Objektebene (BOLA/IDOR), Datenexposition und unzureichendes Rate-Limiting.
  • WordPress & Custom Plugins: Härtung von Core-Installationen, Prüfung von Drittanbieter-Plugins, individuellen Erweiterungen und REST-API-Endpunkten.
  • Business Logic & Trust Boundaries: Umgehung von Prozesslogiken, unerwartete Statusübergänge und Validierungslücken an Systemgrenzen.
  • Server-Side Request Forgery (SSRF) & Access Control: Prüfung interner Schnittstellenaufrufe, Token-Validierung und Isolationsmechanismen.
  • KI- & LLM-gestützte Workflows: Absicherung von Prompt- und Retrieval-Pipelines, Tool-Use- und Agenten-Schnittstellen sowie Human-in-the-Loop-Kontrollen.

Kontrolliert statt automatisiert durchscannen

Automatisierte Schwachstellen-Scanner erzeugen oft hunderte theoretische Treffer, übersehen aber logische Schwachstellen und Fehlkonfigurationen. SKOPION nutzt Werkzeuge nur zur Vorbereitung: Jede identifizierte Auffälligkeit wird von Hand verifiziert, im vereinbarten Rahmen auf Ausnutzbarkeit geprüft und von False Positives bereinigt. Sie erhalten echte, nachvollziehbare Befunde mit technischer Evidenz.

Strukturierte Methodik in 7 Phasen

Jeder Penetrationstest folgt einem definierten, reproduzierbaren Ablauf unter strikter Einhaltung der vereinbarten Rules of Engagement:

  1. 01Scope & Rules of Engagement: Verbindliche Festlegung von Zielsystemen, Ausschlusskriterien, Testzeitfenstern und Notfall-Kontaktketten.
  2. 02Angriffsflächen-Erfassung: Strukturierte passive und aktive Erfassung aller relevanten Endpunkte, Parameter und Schnittstellen.
  3. 03Manuelle und werkzeuggestützte Analyse: Gezielte Untersuchung auf OWASP Top 10, Berechtigungsfehler und Logiklücken.
  4. 04Kontrollierte Exploit-Validierung: Nachweis der Ausnutzbarkeit in definierten Grenzen – ohne Gefährdung der Datenintegrität.
  5. 05Evidenz & Risikobewertung: Dokumentation mit vollständigen HTTP-Requests/-Responses und nachvollziehbarer CVSS/OWASP-Einstufung.
  6. 06Maßnahmenkatalog & Behebungsleitfaden: Konkrete, praxistaugliche Empfehlungen für Entwickler und Administratoren.
  7. 07Nachtest (Retest): Verifikation der durchgeführten Härtungsmaßnahmen nach Behebung der Schwachstellen.

Lieferergebnisse & Berichtswesen

Sie erhalten einen vollständigen, professionellen Prüfbericht, der sowohl für das Management als auch für die technische Umsetzung vorbereitet ist:

  • Executive Summary: Verständliche Einordnung des Sicherheitsniveaus und Gesamtrisikos für Geschäftsführung und Entscheider.
  • Detaillierter technischer Befundkatalog: Genaue Beschreibung jeder verifizierten Schwachstelle inklusive Schweregrad.
  • Reproduktionsschritte & Evidenz: Schritt-für-Schritt-Anleitung (PoC) mit bereinigten Payloads zur lückenlosen Nachvollziehbarkeit.
  • Präzise Behebungsempfehlungen: Konkrete architektonische und codebasierte Lösungshinweise zur nachhaltigen Beseitigung.
  • Retest-Dokumentation: Nachweis der behobenen Risiken nach Durchführung des Nachtests.

Von der Feststellung bis zur Verifikation

Ein Befund ist erst dann nachhaltig bearbeitet, wenn Ursache, Umsetzung und Wirksamkeit nachvollziehbar geprüft wurden.

  1. 01Prüfen — Schwachstelle im vereinbarten Scope reproduzieren und Risiko einordnen.
  2. 02Dokumentieren — Evidenz, Auswirkung und konkrete Handlungsempfehlung festhalten.
  3. 03Beheben — vereinbarte Korrektur als separaten oder erweiterten Leistungsumfang umsetzen.
  4. 04Retesten — Wirksamkeit prüfen und die Dokumentation nach der Behebung aktualisieren.

Die technische Behebung ist nicht automatisch Bestandteil eines Penetrationstests. Sie wird separat oder als erweiterter Projektumfang vereinbart; der Retest bestätigt nur den geprüften Stand im vereinbarten Umfang.

Secure SoftwareentwicklungBefunde in Architektur und Code strukturiert beheben, modernisieren und verifiziert übergeben.

Für wen der Penetrationstest konzipiert ist

Das Angebot richtet sich an Organisationen mit Bedarf an fundierter technischer Gewissheit:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit kundenorientierten Portalen oder Fachanwendungen.
  • Softwarehersteller & SaaS-Anbieter vor Release, Kunden-Audits oder Zertifizierungen.
  • Digital- und Webagenturen zur Qualitäts- und Sicherheitsabsicherung von Kundenprojekten.
  • Betreiber geschäftskritischer WordPress- und WooCommerce-Instanzen.
  • Entwicklungsteams, die moderne LLM- oder Multi-Agenten-Workflows in ihre Software integrieren.

Klare Abgrenzung (Non-Scope)

Um größtmögliche Transparenz und Fokussierung zu gewährleisten, sind folgende Bereiche standardmäßig ausgeschlossen:

  • Kein destruktives Hacking oder Denial-of-Service (DoS/DDoS) auf Produktivsysteme.
  • Keine physischen Vor-Ort-Penetrationstests oder Social Engineering gegen Mitarbeiter.
  • Keine Wi-Fi-, Funknetz-, Automotive- oder Hardware-Laborprüfungen.
  • Keine unautorisierten Tests fremder oder unbeteiligter Drittsysteme.

Rechtliche Rahmenbedingungen & Freigabe

Aktive technische Sicherheitsprüfungen greifen in IT-Systeme ein. Daher gelten verbindliche Schutzregeln:

  • Keine aktiven Tests ohne schriftliche Freigabe (Rules of Engagement) durch den berechtigten Systemeigentümer.
  • Eindeutig definierter Prüfrahmen (Scope): Es werden ausnahmslos vorab schriftlich vereinbarte Systeme und Domains getestet.
  • Schutz der Betriebs- und Datenintegrität: Keine zerstörerischen Operationen, keine Datenlöschungen, keine Lasttests ohne gesonderte Freigabe.
  • Strikte Vertraulichkeit: Sämtliche Erkenntnisse, Berichte und Zugangsdaten unterliegen strenger Geheimhaltung (NDA).

// Weiterführende Ratgeber & Fördermittel

Vertiefen Sie Ihr Wissen über Pentest-Methoden oder prüfen Sie bis zu 15.000 € Förderzuschuss für Sicherheitsprüfungen in NRW:

Häufige Fragen zu Penetrationstests

Was kostet ein Penetrationstest für KMU?
Die Kosten eines Penetrationstests richten sich nach Umfang und Prüftiefe (typischerweise 2 bis 5 Personentage für Webanwendungen oder APIs). In Nordrhein-Westfalen kann die Sicherheitsprüfung über das Landesprogramm M.I.D. Digitale Sicherheit mit 50 % der förderfähigen Ausgaben (maximal 15.000 € Zuschuss) bezuschusst werden (vorbehaltlich individueller Förderfähigkeit und Bewilligung).
Was unterscheidet automatisierte Schwachstellenscans von manuellen Penetrationstests?
Automatisierte Scanner gleichen bekannte CVE-Signaturen und Versionsnummern ab, übersehen jedoch Autorisierungsfehler (BOLA/IDOR), Geschäftslogik-Lücken und komplexe Angriffsketten. Ein manueller Penetrationstest simuliert reale Angreifer und liefert validierte Befunde ohne False Positives.
Kann ein Penetrationstest den laufenden Geschäftsbetrieb stören?
Professionelle Penetrationstests werden kontrolliert und risikoarm durchgeführt. In den vorab verbindlich vereinbarten Rules of Engagement (RoE) werden Prüfzeiten, Intensitäten und der Ausschluss destruktiver Methoden (z. B. DoS) festgelegt.
Bietet SKOPION Unterstützung bei der Behebung gefundener Schwachstellen?
Ja. Im Unterschied zu reinen Berichts-Dienstleistern kombinieren wir Application Security mit Software Engineering: Wir unterstützen Ihre Entwickler bei der Code-Remediation und führen einen abschließenden Verifizierungs-Nachtest durch.

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Beschreiben Sie kurz Ihr Zielsystem, die Architektur und den gewünschten Prüfzeitraum. Wir stimmen Scope, Freigabeprozess und Testfenster diskret und unverbindlich mit Ihnen ab.

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