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Begriffe, typische Vorfälle und erste Schritte bei digitalen Sicherheitsfragen.
Cyber-Lage
Aktuelle Hinweise aus offiziellen Quellen zu Schwachstellen, Warnungen und aktiv ausgenutzten Sicherheitslücken.
Cyber-Lage ansehenCyber-Kalender NRW
Feiertage, Schulferien und praktische Planungsfenster für IT-Sicherheit in NRW — plus kuratierte Cyber-Termine.
Cyber-Kalender ansehenFallstudien
Wie wir einen realen Phishing-Angriff auf eine bekannte Marke erkannt, isoliert analysiert und zur Abschaltung gemeldet haben.
Fallstudie lesenWobei SKOPION helfen kann
Strukturierte Erstbewertung, diskrete Dokumentation und konkrete nächste Schritte — ohne Garantieversprechen.
Hilfe nach Hack / übernommenes Konto
- Was wir prüfen
- Anzeichen der Übernahme, betroffene Konten, Absicherungs- und Wiederherstellungsschritte.
- Was Sie sichern sollten
- Benachrichtigungs-E-Mails, verdächtige Logins, Screenshots, Zeitpunkte.
- Was wir nicht versprechen
- Keine Garantie auf Wiederherstellung eines verlorenen Kontos.
Datenleck-Verdacht
- Was wir prüfen
- Ob und wo Zugangsdaten kursieren, betroffene Dienste, Prioritäten zur Absicherung.
- Was Sie sichern sollten
- Betroffene E-Mail-Adressen, ungewöhnliche Aktivitäten, Hinweise.
- Was wir nicht versprechen
- Keine Entfernung bereits geleakter Daten aus dem Netz.
Phishing & Betrug
- Was wir prüfen
- Echtheit von Nachrichten und Webseiten, Indikatoren, nächste Schritte.
- Was Sie sichern sollten
- Originalnachricht inkl. Header, Links (nicht anklicken), Screenshots.
- Was wir nicht versprechen
- Keine Garantie auf Rückbuchung von Zahlungen.
Website-Sicherheit für Unternehmen
- Was wir prüfen
- Konfiguration, Header, Verschlüsselung, Formular- und Login-Sicherheit, sichtbare Schwachstellen.
- Was Sie sichern sollten
- Zugänge über sichere Wege, Logs, Änderungshistorie.
- Was wir nicht versprechen
- Keine Zusicherung vollständiger Angriffssicherheit.
OSINT & digitale Spurensuche
- Was wir prüfen
- Öffentlich verfügbare Spuren zu einem Vorfall, strukturierte Einordnung.
- Was Sie sichern sollten
- Bekannte Konten, Domains, Nachrichten, Zeitpunkte.
- Was wir nicht versprechen
- Nur legale, öffentlich zugängliche Quellen — keine illegalen Methoden.
Krypto-Spurensuche
- Was wir prüfen
- Transaktionspfade, Adressen, öffentlich nachvollziehbare Bewegungen.
- Was Sie sichern sollten
- Wallet-Adressen, Transaktions-Hashes, Kommunikation mit der Gegenseite.
- Was wir nicht versprechen
- Keine Garantie auf Wiedererlangung von Geldern.
Glossar
- Datenleck
- Unbefugte Offenlegung von Daten (z. B. Zugangsdaten) im Netz. Betroffene Konten zuerst absichern.
- Phishing
- Täuschung per E-Mail/SMS/Webseite, um Zugangsdaten oder Zahlungen zu erbeuten.
- Smishing
- Phishing über SMS oder Messenger, oft mit Paket-, Bank- oder Behörden-Vorwand.
- Account Takeover
- Übernahme eines Kontos durch Dritte. Schnelles Handeln begrenzt den Schaden.
- Credential Stuffing
- Automatisiertes Ausprobieren geleakter Passwörter auf vielen Diensten.
- 2FA / MFA
- Zweiter Faktor zusätzlich zum Passwort — deutlich stärkerer Schutz.
- Passkeys
- Phishing-resistente Anmeldung ohne Passwort, an das Gerät gebunden.
- Malware
- Schadsoftware (Viren, Trojaner, Spyware), die Systeme kompromittiert.
- Ransomware
- Malware, die Daten verschlüsselt und Lösegeld fordert. Backups sind entscheidend.
- Social Engineering
- Manipulation von Menschen statt Technik, um an Zugänge zu kommen.
- OSINT
- Strukturierte Auswertung öffentlich verfügbarer Informationen.
- Digitale Spurensuche
- Nachvollziehen digitaler Spuren (Konten, Domains, Transaktionen) zur Einordnung.
- Metadaten
- Begleitdaten zu Dateien/Nachrichten (Zeit, Gerät, Ort), oft sehr aufschlussreich.
- Hash
- Eindeutiger Prüfwert von Daten zur Integritätsprüfung und Wiedererkennung.
- IP-Adresse
- Netzwerkadresse eines Geräts/Dienstes — grober Hinweis, kein eindeutiger Personenbezug.
- Domain / DNS
- Klarname einer Webseite und das System, das ihn auflöst. Wichtig für Echtheitsprüfung.
- SPF / DKIM / DMARC
- E-Mail-Schutz gegen Absender-Fälschung. Fehlen sie, ist Spoofing leichter.
- HTTPS / TLS
- Verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Server.
- HSTS
- Erzwingt HTTPS und verhindert unverschlüsselte Verbindungen.
- CSP
- Content-Security-Policy: dämmt schädliche Skripte im Browser ein.
- Wallet-Adresse
- Öffentliche Kontonummer einer Kryptowährung; Transaktionen sind öffentlich.
- Transaktions-Hash
- Eindeutige Kennung einer Blockchain-Transaktion — Basis jeder Krypto-Spurensuche.
- Seed Phrase
- Geheime Wiederherstellungswörter einer Wallet. Niemals teilen.
- Smart Contract
- Programm auf einer Blockchain; Fehler oder Betrug können Gelder gefährden.
- Blockchain Explorer
- Öffentliches Werkzeug zum Nachverfolgen von Adressen und Transaktionen.
- DSGVO
- EU-Datenschutzrecht: Umgang mit personenbezogenen Daten und Meldepflichten.
- Datenschutzvorfall
- Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, oft mit Meldepflicht.
- Beweissicherung
- Geordnetes Sichern von Belegen (Screenshots, Logs, Header) vor Verlust.
- Incident Response
- Strukturiertes Vorgehen nach einem Vorfall: einordnen, eindämmen, dokumentieren.
- Risk Triage
- Erste Priorisierung: Was ist passiert, was ist betroffen, was ist dringend.
- Quishing
- Phishing über manipulierte QR-Codes, die auf gefälschte Webseiten führen.
- Vishing
- Betrug per Telefonanruf, oft mit Zeitdruck oder geklonter Stimme.
- Voice-Cloning
- KI-Nachbildung einer Stimme aus wenigen Sekunden Audio.
- Deepfake
- Mit KI gefälschte Bild-, Video- oder Audioinhalte.
- Sextortion
- Erpressung mit angeblichen intimen Aufnahmen — meist ein Bluff ohne echtes Material.
- SIM-Swapping
- Übernahme Ihrer Rufnummer, um SMS-Bestätigungscodes (2FA) abzufangen.
- NIS2
- EU-Richtlinie zur Cybersicherheit mit Pflichten für viele Unternehmen und Lieferketten.
- Infostealer
- Schadsoftware, die auf einem infizierten Gerät gespeicherte Zugangsdaten, Cookies, Sitzungs-Tokens und Autofill-Daten ausliest und an Angreifer überträgt. Häufige Ursache für Kontoübernahmen.
- Stealer-Log
- Der von einem Infostealer gesammelte Datensatz eines Geräts, oft gebündelt gehandelt oder veröffentlicht. Ein Treffer zeigt, dass ein Gerät kompromittiert war.
- Zugangsdatenleck
- Öffentliches oder gehandeltes Auftauchen von Benutzernamen und Passwörtern aus Leaks oder Stealer-Logs. Betroffene Konten zuerst absichern: Passwort, MFA, Sitzungen.
- Kontoübernahme
- Unbefugter Zugriff auf ein Konto mit erbeuteten Zugangsdaten oder Sitzungs-Tokens — oft trotz gültigem Passwort durch gestohlene Cookies.
- C2 / Command-and-Control
- Server, über den Schadsoftware Befehle erhält und Daten abfließen. Verbindungen zu bekannten C2-Adressen sind ein Risikosignal.
- IOC / Indicator of Compromise
- Technisches Merkmal (Domain, IP, Datei-Hash, Muster), das auf eine Kompromittierung hindeutet und zur Erkennung genutzt wird.
- Ransomware-Leak-Site
- Von Ransomware-Gruppen betriebene Veröffentlichungsseite, auf der Daten nicht zahlender Opfer gelistet werden. Erwähnungen sind ein ernstes Expositionssignal.
- Typosquatting / Lookalike-Domain
- Absichtlich ähnliche Domain (Tippfehler oder verwechselbare Zeichen), genutzt für Phishing, Fake-Shops oder Markenmissbrauch.
Checklisten
Konto gehackt — erste Schritte
- Passwort von einem sauberen Gerät ändern
- 2FA aktivieren oder prüfen
- Aktive Sitzungen überall abmelden
- Wiederherstellungs-E-Mail/Telefon prüfen
- Bank/Dienste informieren
- Beweise sichern
Verdächtige Nachricht — was prüfen?
- Absender und Domain genau ansehen
- Links nicht anklicken
- Auf Druck und Dringlichkeit achten
- Anhänge nicht öffnen
- Im Zweifel über offiziellen Weg verifizieren
Datenleck vermutet — was dokumentieren?
- Betroffene E-Mail/Konten notieren
- Ungewöhnliche Logins und Mails sichern
- Passwörter ändern (keine Wiederverwendung)
- Zeitpunkte festhalten
Krypto-Betrug — was sichern?
- Wallet-Adressen und Transaktions-Hashes
- Gesamte Kommunikation
- Plattform- und Webseiten-URLs
- Screenshots mit Zeitstempel
- Nichts an die Gegenseite zahlen
Wenn Sie unsicher sind: dokumentieren Sie den Vorgang und nutzen Sie das gesicherte Kontaktformular.