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Krypto-Betrug — Spuren sichern
Bei Krypto-Betrug werden Zahlungen in Kryptowährung erschlichen oder Wallets geleert. Transaktionen sind öffentlich nachvollziehbar — deshalb ist schnelles, vollständiges Sichern der Spuren entscheidend.
Aktualisiert: 2026-06-19
Sofortmaßnahmen
- 1Alle Wallet-Adressen und Transaktions-Hashes (TXID) notieren — eigene und die der Gegenseite.
- 2Gesamte Kommunikation sichern (Chats, E-Mails, Profile, Telefonnummern).
- 3Plattform- und Webseiten-URLs sowie Werbeanzeigen dokumentieren, über die der Kontakt entstand.
- 4Screenshots mit Zeitstempel von Überweisungen und Kontoübergängen anfertigen.
- 5Strafanzeige bei der Polizei erstatten und alle Belege beilegen.
- 6Falls über eine Börse gezahlt: Support kontaktieren und den Fall mit Belegen melden.
Was Sie nicht tun sollten
- Nichts an die Gegenseite nachzahlen — „Freischalt-“ oder „Steuer-“forderungen sind Teil der Masche.
- Keine „Recovery-Agenten“ bezahlen, die garantierte Rückholung versprechen — das ist häufig ein zweiter Betrug.
- Beweise nicht löschen, auch wenn die Konten gesperrt wirken.
Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist
Wir verfolgen öffentlich nachvollziehbare Transaktionspfade, ordnen Adressen und Bewegungen strukturiert ein und dokumentieren das Ergebnis — ohne Garantie auf Wiedererlangung von Geldern.
Kontakt aufnehmenHäufige Fragen
- Kann man gestohlene Kryptowährung zurückholen?
- Eine Rückerlangung ist nicht garantiert. Möglich ist, Transaktionen nachzuvollziehen, Anlaufpunkte (z. B. Börsen) zu identifizieren und das für Anzeige und Bank zu dokumentieren.
- Was ist ein Transaktions-Hash?
- Die eindeutige Kennung einer Blockchain-Transaktion — die Grundlage jeder Krypto-Spurensuche.
- Woran erkenne ich einen Recovery-Betrug?
- An Vorauszahlung und Garantieversprechen. Seriöse Arbeit verspricht keine sichere Rückholung.