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Identitätsdiebstahl — was tun?

Beim Identitätsdiebstahl nutzen Kriminelle Ihren Namen und Ihre Daten, um Waren oder Dienste zu bestellen. Wichtig sind schnelles Absichern, Anzeige und der schriftliche Widerspruch gegen unberechtigte Forderungen — fristgerecht.

Aktualisiert: 2026-06-19

Sofortmaßnahmen

  1. 1Betroffene Konten absichern: Passwörter ändern, 2FA aktivieren, ungewöhnliche Aktivitäten prüfen.
  2. 2Prüfen, ob Ihre Daten geleakt sind (z. B. HPI Identity Leak Checker, Have I Been Pwned).
  3. 3Strafanzeige bei der Polizei erstatten — das Aktenzeichen hilft bei der Abwehr von Forderungen.
  4. 4Unberechtigten Rechnungen, Mahnungen und Inkasso schriftlich und fristgerecht widersprechen (Musterbriefe der Verbraucherzentrale).
  5. 5Auskunfteien (z. B. SCHUFA) prüfen und ggf. Korrektur/Sperrvermerk veranlassen.
  6. 6Betroffene Banken, Shops und Anbieter informieren; alle Belege als Beweise sichern.

Was Sie nicht tun sollten

  • Forderungen nicht ignorieren — reagieren Sie schriftlich und fristgerecht.
  • Nichts „zur Sicherheit“ bezahlen, was Sie nicht veranlasst haben.
  • Fristen von Mahnbescheiden nicht verstreichen lassen — sonst drohen Vollstreckungstitel.

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist

Wir ordnen die Lage, helfen beim Sichern der Beweise und beim Nachvollziehen öffentlich verfügbarer Spuren, damit Sie strukturiert gegen Forderungen vorgehen können — diskret.

Kontakt aufnehmen

Häufige Fragen

Ich habe einen Mahnbescheid erhalten — was tun?
Fristgerecht Widerspruch einlegen (in der Regel zwei Wochen). Lassen Sie die Frist nicht verstreichen, sonst kann ein Vollstreckungstitel entstehen.
Wer hilft offiziell weiter?
Verbraucherzentrale (Beratung, Musterbriefe), Polizei (Anzeige) und das BSI (technische Hinweise) sind die wichtigsten Anlaufstellen.
Wie beuge ich vor?
Sparsam mit Daten umgehen, starke und einzigartige Passwörter, 2FA und regelmäßige Leak-Checks.

Quellen